Besuch von Prof. Hanisch (HTWG)

Konstanz, wo sich unsere Chinesischschule befindet, ist nicht nur ein beliebtes Reiseziel, sondern auch eine Stadt der Bildung und Kultur. Bei der Förderung des Chinesischunterrichts haben wir stets großen Wert auf den Austausch und die Zusammenarbeit mit der lokalen Gemeinschaft gelegt. Ende März, wenn die Blumen blühen, die Weiden sprießen und die Frühlingsbrise berauschend ist, luden wir Professor Hanisch von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Konstanz (HTWG) zu einem Besuch und einem Gedankenaustausch an unsere Schule ein.

Professorin Hanisch ist an der HTWG auf Asienwissenschaften und Management spezialisiert und fungiert zudem als Koordinatorin für ostasiatische Angelegenheiten. Schulleiter Ma stellte Professorin Hanisch die Geschichte unserer Chinesischschule sowie unsere derzeitige Schülerschaft und unseren Lehrplan vor. Anschließend stellte Professorin Hanisch unseren Lehrkräften und Schülern ihren Kurs „Asienwissenschaften und Management“ vor.

Professorin Sarah Hanisch erwarb ihren Bachelor-Abschluss an der HTWG, promovierte anschließend an der Universität Wien und war als Postdoktorandin am Institut für Ethnologie der Universität zu Köln tätig.

Zu ihren Fachgebieten zählen Sinologie, Sozialanthropologie und Global Studies. Dank ihrer umfangreichen Forschungsarbeit in Ostasien (Festlandchina und Taiwan) sowie im südlichen Afrika (Südafrika, Lesotho und Tansania) verfügt Professorin Hanisch über fundierte internationale Erfahrung und regionale Fachkenntnisse.。

Der Studiengang „Asienwissenschaften und Management“ konzentriert sich auf die Volkswirtschaften und Sprachen des asiatischen Raums und vermittelt Fachkenntnisse in interkultureller Kommunikation. Von Smartphones über Anime bis hin zu Modetrends prägt Asien unseren Alltag und spielt durch Innovation und kulturelle Vielfalt eine aktive Rolle auf der Weltbühne, was es zu einer der spannendsten Regionen weltweit macht. Das Programm „Asienwissenschaften und Management“ befasst sich mit der Politik, dem Handel und der Kultur dieser dicht besiedelten Region mit immensem wirtschaftlichem Potenzial. Durch einen interdisziplinären Lehrplan lernen die Studierenden, verschiedene Wirtschaftssektoren und asiatische Kulturen in einem komplexen internationalen Kontext zu analysieren.

Derzeit sind die Schüler unserer Chinesischschule noch recht jung. Vielleicht begreifen diese Kinder die Bedeutung des heutigen Gesprächs noch nicht ganz, aber besteht der wahre Kern der Bildung nicht darin, Samen zu säen? Genau wie die ersten Kirschblüten, die gerade vor dem Fenster blühen – sie müssen zuerst als ruhende Samen gepflanzt werden, bevor sie an einem Frühlingstag plötzlich zu einem farbenprächtigen Baum erblühen können.

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