Kategorie: Allgemein

  • Osterferien 2026

    Osterferien 2026

    Osterferien 2026

    Der Frühling zeigt sich von seiner schönsten Seite, und bald stehen die Osterferien vor der Tür. Wir freuen uns mit euch und Ihnen auf eine dreiwöchige Auszeit vom Unterrichtsalltag – eine Zeit, um neue Energie zu tanken, die Natur zu genießen und gemeinsame Momente mit der Familie zu erleben.

    Die letzten Wochen waren geprägt von engagiertem Unterricht, neugierigem Lernen und der wunderbaren Unterstützung durch unsere Eltern. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken! Dank euch allen lebt unsere Schule – mit Freude, Herz und dem lebendigen Austausch über die chinesische Sprache und Kultur.

    Die Osterferien sind wie eine kleine Blütenpause: eine Gelegenheit, um durchzuatmen, Abstand zu gewinnen und mit neuer Energie in den Frühling zu startet. Und wer weiß – vielleicht entdeckt ihr beim Spaziergang, beim Backen oder Spielen ja auch das eine oder andere chinesische Wort, das einfach mit euch wächst.

    Unser Sprachunterricht findet wieder am 18. April statt. Dann sind wir alle hoffentlich ausgeruht, voller schöner Erlebnisse und bereit für die nächsten gemeinsamen Schritte auf unserer Sprachreise.

    Wir wünschen euch und Ihnen allen ein frohes, entspanntes und sonniges Osterfest! Genießt die freien Tage – ihr habt sie euch verdient!

  • Chinesisches Neujahrsfest 2026

    Chinesisches Neujahrsfest 2026

    Chinesisches Neujahrsfest 2026

    Im Februar liegt am Bodensee noch die Frische des Winters in der Luft, doch in der Stadt Konstanz zeigen sich bereits leise Anzeichen des Frühlings. Am 28. Februar war der Saal der Chinesischen Schule Konstanz festlich geschmückt, wobei leuchtend rote Spruchbänder und das Schriftzeichen für „福“ (Glück) einander ergänzten. Inmitten großer Vorfreude fand die jährliche Frühlingsfest-Gala wie geplant statt. Lehrer, Schüler und Eltern kamen zusammen und begrüßten das Jahr des Pferdes – ein Jahr, das für Vitalität und grenzenlose Energie steht – mit Gesang und Gelächter.

    Um 12:00 Uhr begann die Feier mit einer mitreißenden zweisprachigen (chinesisch-deutschen) Moderation durch Frau Chen und die Schülerin Annamarie. Frau Chen sprach zunächst im Namen der Schule, um den Lehrkräften ihren aufrichtigen Dank für ihre harte Arbeit im vergangenen Jahr und den Eltern für ihre stille Unterstützung auszusprechen. Sie sagte: „Das vergangene Jahr 2025 war ein entscheidendes Jahr für die Constance Chinese School, das eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft schlug. Das Jahr des Pferdes, 2026, symbolisiert ‚voranstürmen wie ein galoppierendes Pferd‘ und ‚den Weg weisen‘. Im neuen Jahr wird die Schule unseren Lehrplan weiter verfeinern und ein reichhaltigeres Angebot an kulturellen Aktivitäten einführen. Wie ein galoppierendes Ross werden wir unsere Kinder dazu führen, über die weiten Ebenen der chinesischen Bildung im Ausland zu galoppieren.“

    Der Höhepunkt der Veranstaltung war eine Reihe herausragender Darbietungen der Schüler. Die Vorschulkinder führten einen lebhaften Tanz mit dem Titel „Frohes Neues Jahr“ auf; ihre unschuldigen Bewegungen strahlten grenzenlose Lebensfreude aus, während sie mit ihren reinen, kindlichen Stimmen die Freude über das neue Jahr zum Ausdruck brachten. Die Schüler der Mittelstufe präsentierten zunächst eine fesselnde Wissensvermittlung und Gedichtvorträge unter dem Titel „Über Pferde im Jahr des Pferdes“. Darauf folgte eine Aufführung des Volkstanzes „Blau-weißes Porzellan“, der die Bühne mit einem eleganten, klassischen Charme erfüllte. Die leichten, anmutigen Schritte passten perfekt zur melodiösen Musik und entführten das Publikum in eine traditionelle Tusche-Landschaftsmalerei. Die Schüler der Violinklasse betraten erneut die Bühne. Die melodiösen Klänge von „Das neue Jahr feiern“ flossen wie eine klare Quelle und verliehen dem Saal eine Atmosphäre raffinierter Kunstfertigkeit. Das selbst produzierte Theaterstück der Anfängerklasse, „Der König, das Mädchen und das Monster“, zeichnete sich durch eine einzigartig kreative Choreografie aus. Die engagierten Darbietungen der Kinder und die skurrile Handlung begeisterten das Publikum. Der anschließende Chorauftritt „Songs and Smiles“ erfüllte den Saal mit reinen, melodiösen Stimmen wie eine sanfte Frühlingsbrise und brachte Neujahrssegen und Wärme in die Herzen aller. Den Abschluss bildete das Duett für Posaune und Klavier „The Moon Represents My Heart“. Die beiden Instrumente führten einen gefühlvollen Dialog, und die melodiösen Klänge hallten durch den Saal und rundeten die großartige kulturelle Darbietung auf perfekte und herzerwärmende Weise ab.

    Der Höhepunkt, der die Herzen der Kinder höher schlagen ließ, war wie immer die traditionelle Verlosung der roten Umschläge. Schulleiterin Ma überreichte den Kindern rote Umschläge voller Segenswünsche und wünschte ihnen für das neue Jahr „akademischen Fortschritt“. Die Kinder strahlten vor Freude, als sie ihre Umschläge entgegennahmen, und überbrachten ihren Lehrern und den Älteren Neujahrsgrüße mit den chinesischen Redewendungen, die sie gelernt hatten. Die Verlosung im Anschluss an das Essen war wie immer ein spannendes Ereignis. Moderiert von der ehemaligen Schulleiterin Frau Wu reichten die Preise von exquisitem Briefpapier und traditionellem chinesischem Volksspielzeug bis hin zu praktischen Supermarkt-Geschenkkarten und Modellflugzeugen, die „sofortigen Erfolg“ symbolisierten. Jeder Preis verkörperte den guten Willen der Schule und ihrer Sponsoren. Als die Glückszahlen aufgerufen wurden, vermischten sich Jubelrufe und Seufzer in der Luft, doch unabhängig davon, ob sie gewonnen hatten oder nicht, strahlte jedes Gesicht die Freude am Mitmachen aus.

    Die erfolgreiche Ausrichtung dieser Gala hat einmal mehr gezeigt, welch enorme Kraft in der Zusammenarbeit zwischen Familien, Schulen und der Gemeinschaft steckt. Die langjährige Unterstützung durch das Ausländeramt der Stadt Konstanz und die MESSMER-Stiftung hat eine solide Grundlage für die stetige Entwicklung der Schule geschaffen. Großzügige Sponsorenbeiträge von EVA Air, China Southern Airlines, dem örtlichen chinesischen Restaurant „Jasmin“ und anderen chinesischsprachigen Organisationen trugen ebenfalls zum Erfolg dieses kulturellen Festes bei. Der Erfolg der Veranstaltung wäre auch ohne die uneingeschränkte Unterstützung und Zusammenarbeit der Vorstandsmitglieder des Chinesischen Schulverbands nicht möglich gewesen. Es ist genau diese Welle des guten Willens aus allen Richtungen – wie unzählige kleine Bäche –, die sich zu einem warmen Fluss der Unterstützung für die chinesische Bildung im Ausland vereint hat.。

    Als die Veranstaltung sich dem Ende zuneigte, bedankte sich Herr Chen im Namen der Schule noch einmal bei allen für ihre Teilnahme und lud sie ein, sich beim nächsten Frühlingsfest wiederzusehen, um das Wachstum der Kinder und den anhaltenden Erfolg der chinesischen Schule mitzuerleben. Zu Beginn dieses Jahres des Pferdes (Bingwu) hat die Chinesische Schule Konstanz nicht nur ein traditionelles Fest gefeiert, sondern auch einen soliden und hoffnungsvollen Schritt auf dem Weg der chinesischen Sprachausbildung im Ausland getan. In diesem neuen Jahr senden wir allen unsere herzlichsten Wünsche: Möge dieses glückverheißende Jahr des Pferdes Ihnen grenzenlose Energie, Erfolg bei all Ihren Unternehmungen und eine strahlende Zukunft bescheren! Es war uns zudem eine Ehre, dass Frau Landeis vom International Office der Universität Konstanz an unserer Feier zum Jahr des Pferdes anlässlich des chinesischen Neujahrsfests teilgenommen hat.Den Bericht des International Office der Universität Konstanz über die Feierlichkeiten zum Jahr des Pferdes finden Sie auf dieser Website.

  • Weihnachsfest 2025

    Weihnachsfest 2025

    Weihnachsfest 2025

    Im Anschluss an den Chinesischunterricht am 13. Dezember haben wir eine einfache, aber bedeutungsvolle Weihnachtsfeier veranstaltet.

    Diese Veranstaltung hatte zum Ziel, die kulturelle Integration und das Erlernen der chinesischen Sprache zu fördern, indem deutsche Traditionen erlebt und Zweisprachigkeit geübt wurden, um so eine Brücke zwischen den Kulturen zu schlagen.

  • Um die Welt in Konstanz – Abschlussveranstaltung

    Um die Welt in Konstanz – Abschlussveranstaltung

    Um die Welt in Konstanz – Abschlussveranstaltung

    Als unsere Lehrer und Schüler am Abend des 22. November zum ersten Mal den 800 Plätze fassenden Saal im Bodensee-Forum betraten, lag bereits eine Atmosphäre der Herzlichkeit und Vorfreude in der Luft. Die Abschlussveranstaltung von „Um die Welt in Konstanz“ verwandelte diese Stadt erneut in einen Mikrokosmos des globalen Dorfes – der Saal war fast bis auf den letzten Platz gefüllt, und die Gesichter unterschiedlichster Herkunft wirkten im sanften Licht besonders lebendig. Dass unsere chinesische Schule erneut eingeladen wurde, hier die Bühne zu betreten, erfüllt uns nicht nur mit Ehre, sondern vor allem mit Dankbarkeit.

    Unser besonderer Dank gilt den engagierten Mitarbeitern des K9 Kulturzentrums und dem interkulturellen Team aus Konstanz. Vom jungen Mann, der während der Proben geduldig an Licht und Ton feilte, bis hin zur jungen Frau hinter der Bühne, die mit ihrem warmen Lächeln die Kinder beruhigte – was wir hier erlebten, war nicht nur eine Veranstaltung, sondern eine wertvolle Plattform, die die vielfältigen Gemeinschaften Konstanzs wahrhaftig „ins Licht rückt“. Hier ist Kultur kein statisches Ausstellungsstück, sondern eine lebendige, atmende Wärme, die geteilt werden kann.

    Wir haben erneut die historische Theateraufführung präsentiert, die bei der „China-Nacht“ so großen Anklang gefunden hatte. Der Unterschied bestand diesmal darin, dass wir die Moderation unseren älteren Schülern anvertraut haben. Der Junge, der im Unterricht normalerweise etwas schüchtern ist, stand mit dem Mikrofon in der Hand am Bühnenrand. Als er „Qin Shi Huang“ vorstellte, klang seine Stimme klar und fest, ohne auch nur einen Hauch von Nervosität.

    Im Scheinwerferlicht wurden heute Abend nacheinander Gestalten, die den Seiten der Geschichte entsprungen schienen – Qin Shi Huang, der Erbauer der Chinesischen Mauer; Wang Zhaojun, die ihre Pipa umklammerte; Li Bai, der seinen Becher dem Mond entgegenhob; sowie Kaiser Qianlong und Kaiserin Xiaoxianchun in ihrer königlichen Pracht – an die Ufer des Bodensees eingeladen. Es gab keine aufwendigen Kulissen, doch als „Li Bai“ Verse auf Chinesisch vortrug, gefolgt von einer sanften Erklärung auf Deutsch durch den studentischen Moderator, beugten sich viele Zuschauer, die zuvor in ihren Stühlen zurückgelehnt gesessen hatten, unwillkürlich nach vorne. In diesem Moment war die chinesische Geschichte nicht mehr nur ein schweres Kapitel aus dem fernen Osten; sie verwandelte sich in die greifbaren Klänge und Bilder genau dieses Ortes, genau dieser Nacht.

    Als das Programm zu Ende ging, klang der Applaus noch lange nach. Wir dachten bei uns, dass dies vielleicht bedeutet, was es heißt, wenn Kultur wirklich nachhallt – nicht durch die bloße Vermittlung von Wissen, sondern indem Fragmente aus einer anderen Zeit und einem anderen Ort sich sanft in den Alltag von Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund einflechten und heute Abend Teil ihrer Erinnerungen werden. Wenn Geschichte jungen Stimmen anvertraut wird, um auf so lebendige Weise erzählt zu werden, findet sie ganz natürlich einen Weg, sowohl mit der Gegenwart als auch mit der fernen Vergangenheit in Resonanz zu treten.

    Abschließend möchten wir den Veranstaltern dafür danken, dass sie der chinesischen Schule diese Gelegenheit geboten haben. Was sie geschaffen haben, ist nicht nur eine Bühne, sondern eine Reihe unsichtbarer Brücken – die es Menschen, die zwar in derselben Stadt leben, aber vielleicht noch nie miteinander gesprochen haben, ermöglichen, endlich die gemeinsame menschliche Wärme in einer Melodie, einer Gedichtzeile oder einem Lächeln zu erkennen. Dieses Bestreben, Menschen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund auf sanfte Weise miteinander zu verbinden, bewegt und inspiriert uns tiefer als jede Aufführung an sich.

  • Um die Welt in Konstanz – China entdecken

    Um die Welt in Konstanz – China entdecken

    Um die Welt in Konstanz – China entdecken

    Die Chinesische Schule Konstanz e.V. gibt es hier nun schon seit einigen Jahren. Alles begann, als Schulleiterin Wu und einige ihrer chinesischen Freunde sich zusammentaten, um ihren Kindern das Lesen und Schreiben beizubringen. Im Laufe der Jahre sind wir gewachsen und bieten nun vier Chinesischkurse sowie eigene Kurse für Kalligraphie und Violine an. Jeden Samstag sind die Klassenzimmer der Ellenrieder Middle School erfüllt vom Klang des Vorlesens und von Gelächter. Manchmal, wenn ich den Kindern dabei zusehe, wie sie ihre Namen mit krummen Strichen mit dem Pinsel schreiben, wird mir bewusst, wie wundersam die Zeit ist – Schulleiterin Wu, unsere Gründerin, hätte sich wohl nie träumen lassen, dass wir eines Tages auf der Bühne der K9 Hall stehen und vor einem Publikum von über zweihundert Menschen, von denen jeder ein einzigartiges Gesicht hat, Geschichten über China erzählen würden.

    Frau Cao, unsere Moderatorin, gab zunächst einen kurzen Überblick über die Geschichte und den aktuellen Stand unserer Schule. Dann erschien plötzlich ein Panda auf der Leinwand hinter ihr – und schon begann unsere Einführung in Chinas Geografie, Geschichte sowie Flora und Fauna. China ist riesig, seine Geschichte gewichtig und seine Flora und Fauna unglaublich vielfältig; wir wagten es nur, einige wenige Aspekte anzusprechen. Die schweigenden Terrakotta-Krieger, der anmutige Wang Xizhi und die Straßenverkäufer, die in „Am Flussufer während des Qingming-Festes“ an der Brücke kauern – die Zeit wurde in Fragmente zerschnitten, doch unerwartet wieder zusammengefügt, um eine gewisse Wärme zu vermitteln.

    Als sich der Vorhang für das historische Drama hob und wir – Lehrer und Schüler gleichermaßen – in unseren selbst entworfenen Gewändern aus der Han- und Tang-Dynastie die Bühne betraten, stieg in uns ein Gefühl wundersamer Feierlichkeit auf. Die Kinder und begeisterten Eltern verwandelten sich in Kaiser und Dichter. Begleitet von Lehrer Wus aufschlussreichen Erläuterungen reisten sie über zweitausend Jahre zurück, um dem Publikum unten zu zeigen, wie die Spurrillen der Streitwagen auf den Straßen der Qin-Dynastie dazu beitrugen, die Grenzen der Nation zu definieren, und wie der Rhythmus der Poesie den Lauf der Jahrtausende durchdrungen hat. Wir hatten nicht vor, die Geschichte nachzustellen; wir wollten lediglich diese Namen aus den Seiten der Lehrbücher zum Leben erwecken und ihnen einen Hauch von Menschlichkeit verleihen.

    Als Sofie und Yueyue „Two Little Tigers“ sangen, scheuten sie das Rampenlicht keineswegs; alle waren fasziniert von der selbstbewussten Freude, die diese Vorschulkinder ausstrahlten.

    Als die Guzheng zu spielen begann, schien Melissas schlichtes blaues Kleid vom Wind emporgehoben zu werden. Mit jedem Schritt schien sie genau zwischen den Tönen zu schweben. Ihre Hände bewegten sich anmutig, ihre Handgelenke drehten sich sanft, während sich ihre Finger abwechselnd spreizten und krümmten, als würden sie unsichtbare blau-weiße Muster in die Luft zeichnen.

    Als die Melodie von „The Moon Represents My Heart“ erklang, stimmte Schulleiterin Ma mit ihrer Geige ein, und es wurde still. Mit den Saiten, die sie so gut kannte, brachte Frau Ma ihre tiefen und zärtlichen Gedanken zum Ausdruck. Herr Melzers Finger tanzten über die Klaviertasten, und jeder Anschlag spiegelte den Atem der Geige perfekt wider – sie jagten einander nicht hinterher, sondern spiegelten sich so natürlich wie das Mondlicht auf einem See und ergänzten sich gegenseitig.

    Die meisten Zuhörer verstehen die spezifische Bedeutung der Ausdrücke „Berge und Flüsse“ und „Feuerwerk“ im Text von „As Desired“ nicht. Doch das scheint keine Rolle zu spielen – die Stimmen der Kinder und ihrer Lehrerin verschmelzen zu einer warmen, fließenden Melodie. Wir sehen, wie einige Zuschauer sanft mit den Schultern wippen, während andere leise den Rhythmus auf ihre Knie klopfen. In diesem Moment treten die Worte in den schwachen Schatten ferner Berge zurück, während die Melodie selbst zu einem Weg wird, auf dem jeder wandeln kann, hin zu einer ähnlichen, erhellten Ecke in seinen eigenen Erinnerungen.

    Nachdem die Veranstaltung zu Ende war, kam der Ansprechpartner von K9 zu mir, um nach dem Rezept für Kung-Pao-Hühnchen zu fragen, ohne dabei auch nur ein Wort über kulturelle Brücken zu verlieren. Doch manche Verbindungen entstehen ganz so, wie sich Tinte langsam auf Reispapier ausbreitet – still und leise, aber sie hinterlassen Spuren. Im Kalligraphiekurs nächste Woche werden die Kinder ihre Namen wohl immer noch schief schreiben. Aber wer weiß? Vielleicht verbirgt sich in einem dieser schrägen Striche ein geheimer Durchgang in eine andere Welt. Wir sind hier und warten auf weitere Menschen, die zufällig die Tür aufstoßen.

  • Kinderfest 2025

    Kinderfest 2025

    Kinderfest 2025

    Am 13. September 2025 fand in Konstanz unter der warmen Herbstsonne erneut das jährliche Kinderfest statt. Der Park im Stadtzentrum verwandelte sich in eine Märchenwelt, in der bunte Fahnen im Wind flatterten und Gelächter und Freude die Luft erfüllten. Das diesjährige Thema lautete „Geschichte spielerisch erleben“, und wie immer bot das Fest unzähligen Familien eine Vielzahl kostenloser Aktivitäten – von kreativen Workshops bis hin zu interaktiven Spielen –, wobei überall unschuldiges Lachen zu hören war.

    Unsere Chinesischschule nimmt schon seit langem an dieser fröhlichen Veranstaltung teil und hat noch nie ein Jahr ausgelassen. In diesem Jahr haben wir zwei Stände aufgebaut: einen Stand für chinesische Kalligraphie und einen Stand für einen Wohltätigkeitsverkauf. Auch wenn unsere Stände schlicht und unprätentiös waren, haben sie den Kindern aus der Umgebung die Tür zur chinesischen Kultur geöffnet und ihnen ermöglicht, diese hautnah zu erleben.

    An erster Stelle steht der Kalligraphie-Stand, der von Schulleiter Wu, dem Gründer der Schule, geleitet wird. Von Beginn der Veranstaltung um 11 Uhr an war der Stand mit begeisterten Eltern und Kindern überfüllt. Bis zum Ende der Veranstaltung um 17 Uhr gab es einen ständigen Strom von Menschen, die darauf warteten, sich in der Kalligraphie zu versuchen, was ihn zu einem der beliebtesten Stände des Tages machte.

    Frau Wu führte den Pinsel mit fließenden, schwungvollen Strichen; unter ihrer Hand schien jedes chinesische Schriftzeichen zum Leben zu erwachen. Die Kinder sahen mit großen Augen zu, wie der Pinsel leicht über das Reispapier tanzte und eine Reihe geheimnisvoller orientalischer Symbole hinterließ.

    Wie schon in den vergangenen Jahren herrschte am Wohltätigkeitsstand unserer Chinesischschule reges Treiben. Dank der großzügigen Unterstützung begeisterter Eltern war der Stand mit einer überwältigenden Auswahl an selbstgebackenen Leckereien gefüllt, von denen viele kreativ geformt waren. Diese süßen Köstlichkeiten stillten nicht nur den Heißhunger der Kinder, die auf ihren Kalligraphieunterricht warteten, sondern ermöglichten es ihnen auch, beim Genuss der Leckereien die einzigartige Mischung aus chinesischer und westlicher Kultur zu erleben.

    Als die Sonne unterging, ging die Veranstaltung inmitten einer Atmosphäre des unwilligen Abschieds erfolgreich zu Ende. An diesem Tag bot die Chinesische Schule den Kindern von Kangcheng nicht nur ein unvergessliches kulturelles Erlebnis, sondern pflanzte auch einen Samen der Freundschaft und des Verständnisses in jedes ihrer Herzen. Wir glauben, dass diese schönen Momente zu leuchtenden Sternen in den Erinnerungen der Kinder werden, während sie heranwachsen, und ihren Weg erhellen, wenn sie die Welt erkunden. Was unsere Chinesische Schule betrifft, so werden wir weiterhin die Kultur als Brücke und die Liebe als unser Gefährt nutzen, um weitere herzerwärmende Kapitel in diesem multikulturellen Land zu schreiben.

  • Drachenbootfest 2025

    Drachenbootfest 2025

    Drachenbootfest 2025

    Es ist wieder soweit – das Drachenbootfest steht vor der Tür. Am 31. Mai versammelten sich Lehrer und Schüler unserer Chinesischschule nach dem Chinesischunterricht erneut, um dieses alte Fest der chinesischen Kultur zu feiern.

    Durch Geschichtenerzählen, Basteln, Quizspiele und das Probieren duftender Zongzi tauchten alle in die reichen Traditionen dieses traditionsreichen Festes ein.

    Lauschen Sie dieser altehrwürdigen Erzählung, der jahrtausendealten Klage des Miluo-Flusses; die Gestalt von Qu Yuan, dessen Gewänder im Wind wehen, scheint sich ewig aus den tosenden Wellen zu erheben.

    Probieren Sie dieses bezaubernde Bastelprojekt einmal aus: Schneiden Sie vorsichtig Stücke aus farbigem Papier aus, falten und kleben Sie sie zusammen, und schon nimmt in Ihrer Handfläche nach und nach ein zierliches Drachenboot Gestalt an, das seinen Kopf hoch reckt, als könne man bereits die Trommelschläge vom fernen Fluss herüberhallen hören.

    Nimm einen Bissen von diesem weichen, zähen und süßen Klebreisklößchen; zieh die Bambusblätter langsam zurück, nimm einen sanften Bissen, und es ist, als würdest du tausend Jahre Geschichte zwischen deinen Lippen und Zähnen genießen.

    Lehrer und Schüler kommen zusammen und erfüllen den Raum mit Gelächter. An diesem Drachenbootfest, an dem der Duft von Zongzi in der Luft liegt, entdecken wir durch Geschichten den Geist unseres Erbes, wecken mit geschickten Händen den Geist des Drachen und genießen das Glück im Duft der Zongzi. Möge diese tiefe Zuneigung und dieses Wohlbefinden, die in unserer Abstammung verwurzelt sind, wie ein mächtiger Fluss fließen, unaufhörlich, Jahr für Jahr.

  • Besuch von Prof. Hanisch (HTWG)

    Besuch von Prof. Hanisch (HTWG)

    Besuch von Prof. Hanisch (HTWG)

    Konstanz, wo sich unsere Chinesischschule befindet, ist nicht nur ein beliebtes Reiseziel, sondern auch eine Stadt der Bildung und Kultur. Bei der Förderung des Chinesischunterrichts haben wir stets großen Wert auf den Austausch und die Zusammenarbeit mit der lokalen Gemeinschaft gelegt. Ende März, wenn die Blumen blühen, die Weiden sprießen und die Frühlingsbrise berauschend ist, luden wir Professor Hanisch von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Konstanz (HTWG) zu einem Besuch und einem Gedankenaustausch an unsere Schule ein.

    Professorin Hanisch ist an der HTWG auf Asienwissenschaften und Management spezialisiert und fungiert zudem als Koordinatorin für ostasiatische Angelegenheiten. Schulleiter Ma stellte Professorin Hanisch die Geschichte unserer Chinesischschule sowie unsere derzeitige Schülerschaft und unseren Lehrplan vor. Anschließend stellte Professorin Hanisch unseren Lehrkräften und Schülern ihren Kurs „Asienwissenschaften und Management“ vor.

    Professorin Sarah Hanisch erwarb ihren Bachelor-Abschluss an der HTWG, promovierte anschließend an der Universität Wien und war als Postdoktorandin am Institut für Ethnologie der Universität zu Köln tätig.

    Zu ihren Fachgebieten zählen Sinologie, Sozialanthropologie und Global Studies. Dank ihrer umfangreichen Forschungsarbeit in Ostasien (Festlandchina und Taiwan) sowie im südlichen Afrika (Südafrika, Lesotho und Tansania) verfügt Professorin Hanisch über fundierte internationale Erfahrung und regionale Fachkenntnisse.。

    Der Studiengang „Asienwissenschaften und Management“ konzentriert sich auf die Volkswirtschaften und Sprachen des asiatischen Raums und vermittelt Fachkenntnisse in interkultureller Kommunikation. Von Smartphones über Anime bis hin zu Modetrends prägt Asien unseren Alltag und spielt durch Innovation und kulturelle Vielfalt eine aktive Rolle auf der Weltbühne, was es zu einer der spannendsten Regionen weltweit macht. Das Programm „Asienwissenschaften und Management“ befasst sich mit der Politik, dem Handel und der Kultur dieser dicht besiedelten Region mit immensem wirtschaftlichem Potenzial. Durch einen interdisziplinären Lehrplan lernen die Studierenden, verschiedene Wirtschaftssektoren und asiatische Kulturen in einem komplexen internationalen Kontext zu analysieren.

    Derzeit sind die Schüler unserer Chinesischschule noch recht jung. Vielleicht begreifen diese Kinder die Bedeutung des heutigen Gesprächs noch nicht ganz, aber besteht der wahre Kern der Bildung nicht darin, Samen zu säen? Genau wie die ersten Kirschblüten, die gerade vor dem Fenster blühen – sie müssen zuerst als ruhende Samen gepflanzt werden, bevor sie an einem Frühlingstag plötzlich zu einem farbenprächtigen Baum erblühen können.

  • Chinesisches Neujahrsfest 2025

    Chinesisches Neujahrsfest 2025

    Chinesisches Neujahrsfest 2025

    Die Feierlichkeiten der Chinesische Schule Konstanz zum Frühlingsfest 2025 im Jahr der Schlange (Yi Si) fanden wie geplant statt

    Nachdem der Schnee weggeräumt worden war, begann er in Konstanz am Ufer des Bodensees leise zu schmelzen. Der fleckige Boden war mit einer dünnen Schneeschicht bedeckt, und das Sonnenlicht streichelte sanft die funkelnden Tropfen, brach sich in goldene Lichtflecken und hüllte die kleine Stadt in einen warmen, goldenen Schein.

    Am frühen Morgen des 15. Februar trafen Mitglieder des Schulvorstands der Konstanzer Chinesischen Schule und begeisterte Eltern frühzeitig ein, um den Veranstaltungsort herzurichten, die Technik zu testen und „Fu“-Zeichen sowie Frühlingsfest-Spruchbänder aufzuhängen. Gegen Mittag begann die Frühlingsfest-Gala 2025 zum Jahr der Schlange der Konstanzer Chinesischen Schule inmitten von Gelächter und fröhlichem Geplauder. Als wichtigstes jährliches Kulturereignis der Schule ist die Frühlingsfest-Gala seit der Gründung der Schule im Jahr 2018 eine geschätzte Tradition, bei der Familien und die Schule gemeinsam das Mondneujahr feiern. Die diesjährige Veranstaltung lockte über 50 Schüler, Lehrer und Eltern in die Aula der Schule, wo sie die Freude des Wiedersehens teilten und sich von Herzen Neujahrswünsche aussprachen.

    Das Jahr 2025 wird für die Chinesische Schule Konstanz ein bedeutendes Jahr sein. Dieses Jahr markiert nicht nur einen bedeutenden Meilenstein in der Geschichte der Schule, sondern auch einen Neuanfang, während wir den Übergang vom Alten zum Neuen vollziehen. Dank des unermüdlichen Engagements unserer Gründerin, Frau Wu, hat sich die Schule nach sieben Jahren harter Arbeit zu einer soliden Brücke für die Verbreitung der chinesischen Kultur in der lokalen Gemeinschaft entwickelt. Heute begrüßt die Schule ihren neuen Vorstand und die neu ernannte Schulleiterin, Frau Ma. Gemeinsam mit dem neuen Vorstand hofft Schulleiterin Ma, auf unserem bestehenden Fundament aufzubauen, um den Chinesischunterricht weiter zu bereichern, die herzliche Tradition unserer jährlichen Gala fortzusetzen und vielfältigere Lehrplanformate zu erkunden, um eine qualitativ hochwertigere Plattform für den Chinesischunterricht für die Kinder in unserer Region zu schaffen.

    Die Party war sehr lebhaft und es herrschte eine herzliche Atmosphäre.

    Die gesamte Veranstaltung wurde gemeinsam von Schulleiterin Ma und Frau Cao, einem Mitglied des Verwaltungsrats, auf Chinesisch und Deutsch moderiert, was der Feier eine multikulturelle Note verlieh. Schulleiterin Ma bedankte sich zunächst herzlich bei der ehemaligen Schulleiterin. Anschließend stellte sie offiziell die neuen Mitglieder des Verwaltungsrats vor – Personen, die nicht nur in ihren jeweiligen Bereichen als fleißige Mitglieder der chinesischen Gemeinschaft tätig sind, sondern auch als Eltern, die sich intensiv für die Bildung der Kinder engagieren, sowie als begeisterte Botschafter, die sich der Verbreitung der chinesischen Sprache im Ausland verschrieben haben.

    Schulleiter Ma erzählte zudem in anschaulicher Sprache von den Legenden rund um das chinesische Neujahrsfest und der Symbolik des Jahres der Schlange. Anknüpfend an Schulleiter Mas Einführung in den Feiertag nahmen die anwesenden Kinder anschließend an einem Rätselspiel teil. Die Schlange symbolisiert Weisheit und Beweglichkeit; mögen die Kinder, wie die Schlange, Altes ablegen und Neues annehmen und entschlossen voranschreiten.

    Anschließend boten die Schüler eine spektakuläre Darbietung: einen Chor aus unschuldigen Kinderstimmen und einen Tanz zu „Gong Xi Gong Xi“, eine herzliche Rezitation des Gedichts „Neujahrstag“, einen Sketch mit dem Titel „Über Schlangen im Jahr der Schlange“ von den älteren Schülern sowie eine brillante Violinvorführung der Violinklasse – all dies brachte die Feier auf den Höhepunkt. Trotz der sehr begrenzten Probenzeit lieferten die Schüler mit großem Enthusiasmus eine wahrhaft bedeutungsvolle Darbietung.

    Der Moment, auf den sich die Kinder am meisten gefreut hatten, war, als der Schulleiter die roten Umschläge verteilte. Schulleiter Ma überreichte jedem Schüler persönlich einen roten Umschlag voller guter Wünsche, und Schüler und Lehrer tauschten Neujahrsgrüße aus. Anschließend lud die Schule alle zu einem üppigen Mittagessen im chinesischen Stil ein. Das köstliche Essen passte perfekt zu diesem festlichen Anlass, und alle versammelten sich, um gemeinsam zu speisen.

    Der Höhepunkt der Feierlichkeiten nach dem Abendessen war eine Tombola voller Überraschungen. Von Schreibwaren-Geschenksets und traditionellem Spielzeug bis hin zu Modellflugzeugen und Supermarkt-Gutscheinen – jeder Preis zeugte von der Sorgfalt, mit der die Schule die Auswahl getroffen hatte. Bemerkenswert ist, dass der Verkauf der Tombola-Lose nicht nur zum Vergnügen der Veranstaltung beitrug, sondern auch ein Beweis für die tiefe Zuneigung und die unerschütterliche Unterstützung der Eltern für die Schule war. Unabhängig von der Größe der Preise oder dem Ausgang der Ziehung brach im gesamten Saal Jubel aus, und Gelächter und Glückwünsche verschmolzen zu einer herzlichen, festlichen Atmosphäre.

    Eltern und Schule arbeiten zusammen und beschreiten den Weg der Dankbarkeit

    Der Erfolg dieser Gala wäre ohne die begeisterte Teilnahme der Eltern und die starke Unterstützung aus allen Bereichen der Gesellschaft nicht möglich gewesen. Die Schule möchte sich ganz besonders beim Amt für Kultur und internationale Angelegenheiten der Stadt Konstanz sowie bei der renommierten MESSMER Stiftung für ihre kontinuierliche Unterstützung der Chinesischen Schule bedanken. Unser Dank gilt auch dem lokalen Unternehmen Jasmin Chinese Restaurant für die Bereitstellung hochwertiger Zutaten für das Bankett sowie dem Supermarkt Taste of Asia, dem Taipei-Büro und EVA Air für die Spende kultureller Geschenke. Gerade durch die großzügige Unterstützung dieser Partner konnte die Gala erfolgreich durchgeführt werden und damit der chinesischen Sprachausbildung im Ausland neue Impulse verleihen.

    Als die Veranstaltung zu Ende ging, bedankte sich Schulleiter Ma noch einmal bei allen anwesenden Lehrern, Schülern und Eltern und freute sich darauf, alle bei der Gala zum Jahr des Pferdes wiederzusehen.

    Abschließend übermittelt die Chinesische Schule Konstanz allen Schülern, Lehrern, Familien und Partnern ihre besten Wünsche: Möge das Jahr der Schlange Ihnen viel Glück bringen und mögen all Ihre Unternehmungen von Erfolg gekrönt sein!

  • Weihnachsfest 2024

    Weihnachsfest 2024

    Weihnachsfest 2024

    Am 14. Dezember veranstaltete unsere Schule im Anschluss an den Chinesischunterricht eine kleine Weihnachtsfeier. Durch das Kennenlernen deutscher Traditionen und zweisprachige Übungen wollen wir die kulturelle Integration und das Erlernen der chinesischen Sprache fördern, interkulturelle Brücken bauen und Bildung mit Unterhaltung verbinden. Sprachunterricht sollte in kulturellem Boden verwurzelt sein. Die heutige kleine Weihnachtsfeier auf dem Schulgelände wurde genau mit den beiden Zielen „kulturelle Integration“ und „Verbindung von Bildung und Unterhaltung“ organisiert. Unsere Schule hat schon immer Wert auf eine vertiefte Vermittlung traditioneller Feste wie des Frühlingsfestes und des Mittherbstfestes gelegt. Auch die Weihnachtsveranstaltung soll eine Brücke für einen wechselseitigen kulturellen Dialog schlagen, damit unsere neue Generation chinesischer Schüler sowohl die Kultur ihrer angestammten Heimat weiterführen als auch sich auf natürliche Weise in die lokale Gesellschaft integrieren kann. Kultur ist wie Wasser – sie nährt still und leise. Wir hoffen, dass jedes Kind durch solche festlichen Aktivitäten zu einem Kulturbotschafter heranwächst, der eine Brücke zwischen östlichen und westlichen Kulturen schlägt.

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